Sketchnotes: Eine Einführung

Bild-Wort-Kombinationen statt klassischer Notiz: Amelie Vesper von den Kommunkationslotsen zeigt den Humanomics-Teilnehmern
wie sie mit Sketchnotes Zusammenhänge visualisieren (Foto: Kommunikationslotsen).

 

Striche, Pfeile und Symbole statt seitenlanger Textwüsten – mit Sketchnotes können Gedanken und sogar ganze Vorträge grafisch festgehalten werden. Auf dem 6. Humanomics-Kongress lernen die Teilnehmer die Grundlagen von Sketchnotes.

 

Wer auf eine Konferenz geht, möchte sich so viele Inhalte wie möglich merken. Deshalb greifen die meisten Menschen auf eine Gedächtnisstütze in schriftlicher Form zurück. Die mühevoll verfassten Mitschriften liest sich später jedoch kaum einer mehr durch. Lange Textwüsten schrecken ab und oft sind die Zusammenhänge der Notizen einige Wochen nach einer Konferenz auch nicht mehr verständlich.
 

Eine praktische und zeitsparende Möglichkeit Gehörtes schnell zu Papier zu bringen, sind Sketchnotes. Der Begriff setzt sich zusammen aus den englischen Worten „sketch" für skizzieren und „note" für notieren. „Informationen werden beim Sketchnoting nicht einfach nur aufgeschrieben, sondern in einer Kombination aus Symbolen, Zeichnungen, Strukturen und Text visuell festgehalten. Der Vorteil davon ist, dass das Gesagte bzw. Gehörte länger in unseren Köpfen bleibt. Wir können uns Inhalte einfach besser merken, wenn wir sie visualisieren – auch noch Wochen später nachdem wir es gezeichnet haben", erklärt Amelie Vesper.
 

Amelie Vesper ist Visual Facilitator bei den Kommunikationslotsen und Trainerin in der bikablo® akademie, die Visualisierungstrainings anbieten. Ein Profi also, wenn es darum geht, Gesprochenes in einer Wort-Bild-Kombination festzuhalten. Auf dem 6. Humanomics-Kongress führt sie die Teilnehmer in die Grundlagen des Sketchnotings ein. „Wir beginnen gleich morgens mit einer Einführung in die wichtigsten grafischen Elemente. Das ist ein guter Startpunkt für die Teilnehmer, um in den danach folgenden Vorträgen und Gesprächen ihre eigenen Sketchnote-Versuche zu machen. Am Nachmittag gehe ich dann darauf ein, wie wir es schaffen, die Kerninhalte und Hauptbotschaften gut und schnell visuell festzuhalten."

 

Zeichnerisches Talent sei für das Sketchnoting keine Voraussetzung, sagt Amelie Vesper. Es reiche völlig aus, wenn man in der Lage sei, einfache Formen wie Rechtecke, Pfeile oder Kreise zu zeichnen. Natürlich lerne man in einer Stunde nicht die ganze Kunst des Sketchnotings. Aber einen Einblick erhalten die Teilnehmer allemal.

 

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