"Wir lernen nur durch Reflexion"

22/05/2014


Zum zweiten Mal begleiten die Kommunikationslotsen unsere Planungen des Humanomics-Kongresses. Holger Scholz, als Geschäftsführer der Lotsen spezialisiert auf die Begleitung von Change-Dialogen in großen Organisationen, wird am 24. September in Köln durch den Tag führen. Im Interview erklärt er die Besonderheiten des Kongressformats:

 

 

Keine Frontalvorträge, dafür aber mehr Gesprächskultur dürfen die Teilnehmenden des 5. Humanomics "Off Limits" am 24. September in Köln erwarten. Können Sie kurz erklären, was genau dahinter steckt?

 

Als Begleiter und Berater von Dialogprozessen haben wir den Auftrag, einen bedeutsamen Austausch, echte Begegnung und Erkenntnisgewinn zu organisieren – also nicht einen Event oder eine Fachtagung –, sondern ein Dialogforum auf Augenhöhe zu ermöglichen. Alle Anwesenden verstehen wir als Expertinnen und Experten. Das in einem hochkarätig besetzten Kongress wie dem Humanomics zu erleben, ist schon etwas Besonderes.

 

Wie ist dieses Format entstanden?

 

Wir arbeiten mit einer so genannten Pilotgruppe. Dies ist ein repräsentativer Querschnitt der erwarteten Teilnehmerschaft. Mit diesem Mikrokosmos pilotieren wir im Vorfeld den inhaltlichen Diskurs wie auch die Vorgehensweisen.

 

Was ist das Besondere am so genannten Storytelling, das sich wie ein roter Faden durch den Tag ziehen wird? Wie funktioniert das und was kann ich als Teilnehmer davon erwarten?

 

Jeder und jede Teilnehmende ist eingeladen, seine oder ihre persönlichen Erfahrungen im positiven Umgang mit Entgrenzung und Beschleunigung einzubringen. Das Kongressformat bietet den entsprechenden Rahmen dafür.

 

Geschichten aus der Praxis sind seit Urgedenken ein Container für einen lehrhaften Kern. Das ist sozusagen ein altes Kulturgut. Ich kann das im Kongress nun selbst erleben und wir fördern damit relevantes Wissen und Erkenntnisse für unser Thema zutage.

 

Ein Programmpunkt ist ein Fishbowl. Können Sie kurz erklären, was die Teilnehmer hier erwartet?

 

Ein Fishbowl ist ein Podiumsdialog auf einer runden Bühne, an dem jeder einzelne Teilnehmer und jede Teilnehmerin mitmachen kann. Wer in der Lage ist, seinen Impulsen zu folgen, der wird im Laufe des Fishbowls aufstehen, auf die Bühne gehen und sich dazu setzen, um sich einzuklinken.

 

Was ist die Zielsetzung des Kongresses bzw. womit gehen die Teilnehmer nach Hause?

 

Als Prozessbegleiter kann ich sagen, dass sich unsere Arbeitswelt rasant verändert und dass wir nur in der Reflexion lernen. Was nicht in die Kommunikation kommt, hilft uns in der organisationalen und gesellschaftlichen Entwicklung nicht weiter. Daher sind solche Kongresse wichtig für einzelne Menschen und für die Gestaltung der Wirtschaftswelt und Zivilgesellschaft von Morgen.

 

Mehr zum Programm "Off Limits – Spielregeln für die 24-Stunden-Ökonomie"

 

 

 

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